Nebel und Dunst

  • Nebel entsteht, wenn Wasser in der Luft kondensiert, aber es nicht aufsteigt und sich immer mehr Wasserteilchen verbinden.
    • Das passiert nur bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit (ab 95%) und sehr geringem/keinem Wind.
  • Nebel kann man auch als Bodenwolken bezeichnen.
  • Kann man bis zu 4 (oder 8?) Kilometer weit sehen, spricht man von Dunst.
  • Kann man weniger als 1 Kilometer weit sehen, spricht man von Nebel.

Nebelarten

  • Ohne Wolken kühlt die bodennahe Luft schneller aus. Besteht durch den Boden ein höherer Wassergehalt (Seen, Flüsse, Moore, Grasflächen, feuchte Ackerflächen, usw.) wird der Sättigungsgrad der Luft schnell erreicht und es bildet sich darüber hinaus Nebel. Dann spricht man von Strahlungsnebel.
    • Dieser Nebel erreicht sein Maximum in der kältesten Zeit und verschwindet, sobald es wieder wärmer wird.
  • Bewegt sich sehr kalte Luft über wärmere Wasserflächen, verdunstet das Wasser unten, aber kondensiert kurz darauf weiter oben sofort wieder. Dann spricht man von Verdunstungsnebel.
  • Treffen sich feuchte Luftmassen mit unterschiedlicher Temperatur, entsteht Mischungsnebel an ihren Grenzen.
    • Dies heißt Frontalnebel, wenn sich die Luftmassen vertikal begegnen.
    • Dies heißt Hochnebel, wenn sich die Luftmassen horizontal begegnen. Dann ist es unter dem Nebel kälter als darüber (Inversionswetterlage).

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