Lebenszyklus der Wolken

Entstehung

  • Cumulus-Wolken entstehen durch selbstständig aufsteigende Luft.
  • Stratus-Wolken entstehen, wenn Luft durch Hebungsvorgänge zum Aufstieg gezwungen wird. Sie entstehen daher an den Grenzen zu Luftmassenfronten.

Thermische Wolkenbildung

  • Wenn sich Luftmassen am Boden erwärmen, dadurch aufsteigen, mit zunehmender Höhe abkühlen bis zur Sättigung der Luftfeuchtigkeit und dann bei der weiteren Steigung zu kondensieren anfangen, spricht man von thermischer Wolkenbildung.
  • An den Rändern eines Bereichs aufsteigender Luft, wo sich eine Wolke bildet, drängt kältere Luft nach unten. Daraus folgt: Fliegt man unter einer solchen Cumulus-Wolke durch,
    • kommen zunächst abwärts gerichtete Winde der kalten Luft,
    • danach turbulente Winde,
    • danach ruhige, aufsteigende Winde der warmen Luft,
    • danach turbulente Winde,
    • danach abwärts gerichtete Winde der kalten Luft.

Orographische Wolkenbildung

  • Wenn feuchte Luft gegen aufgrund der Topologie des Bodens zum Aufsteigen gezwungen wird, muss sie sich dabei abkühlen. Sobald sie in einer bestimmten Höhe den Taupunkt erreicht hat, beginnt die Wolkenbildung bis zu der Höhe, an dem nichts mehr zu kondensieren da ist bzw. „bis sie über dem Berg ist“.

Entwicklung

  • Wolken „regenerieren“ sich, solange weiter warme und feuchte Luft aufsteigt, die den Kondensationsverlust ausgleicht.
  • Solange sich eine Wolke regeneriert, sind ihre „Kanten“ scharf.

Auflösung

  • Sobald die Luftfeuchtigkeit sinkt oder die Lufttemperatur, lösen sich Wolken aufgrund der fortlaufenden Kondensation der bestehenden Wolken nach einiger Zeit auf.
  • Die Kanten von Wolken werden „unscharf“.

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